Archive for Juli, 2015

Logische Folge

Freitag, Juli 31st, 2015

Ausländerhass und Rassismus entstehen automatisch dann, wenn die Hilflosigkeit und Ignoranz der Politik die Schwachen der Gesellschaft gegen die noch Schwächeren aufhetzt, um vom eigenen Unvermögen abzulenken.

(Dadalus Uggla, 2015)

Lenin DaDa Stalin Gaga

Freitag, Juli 31st, 2015

Nutzloses Hochverratswissen

Freitag, Juli 31st, 2015

Des Landesverrats schuldig ist nicht der, welcher ihn aufdeckt sondern der, der ihn begeht.

(Dadalus Uggla, 2015)

Der Kammersänger

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Die Walküre

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Die Walküre

(für Richard Wagner)

Siegmund läuft durch düstern Wald.

Es ist schon dunkel und sehr kalt.

Auf der Lichtung trifft der Lütte,

Dann auf Hundings kleine Hütte.

Hunding lebt dort nicht alleine,

Sieglinde heißt des Hundings Kleine.

Siegmund hat sich gleich vergückt,

Was den Hunding nicht entzückt.

Und so spricht der Hausherr wild:

“Diese Nacht bin ich noch mild

Und du kannst schlafen heute hier,

Doch morgen dann erschlag ich dich, wie ein wildes Tier!”

Sieglinde mag den Siegmund sehr,

(Sie nennt ihn jetzt schon “Kuschelbär”!)

So zeigt ihm Hundings Fesche,

Nebenan mal eine Esche.

Dort im Stamm, da steckt ein Schwert,

Für einen Kampf ist das viel wert.

Der Siegmund zieht das Schwert heraus

Und ruft: “Nun schläft ein Held im Haus!”

Der Held macht unter einer Linde,

Des Hundings Frau Sieglinde,

Ganz nebenbei mal noch ein Kinde.

Und so paart in Hundings Nest,

Ein Zwillingspaar sich zum Inzest.

Denn sie wissen nicht, was sie da tun,

Als sie liebend in einander ruh’n:

Siegmund und Sieglinder,

Sind beide Wotans Kinder!

Wotan führt mit der Brünhilde,

Einer andern Tochter was im Schilde:

Um beim Kampf an diesem Morgen,

Den Siegmund zu ermorden,

Soll die Stärkste der Walküren,

Hundings Schwerthand trefflich führen.

Doch Brünhilde macht dem Wotan sehr,

Sein Götterleben schwer.

Sie sagt: “Ich bleibe heut im Bett,

Den Siegmund find’ ich nämlich nett!”

Am Morgen in der Früh,

Schlägt man sich (rum) in großer Müh,

Doch Wotan ist auf Hundings Seite,

Und verpasst dem Siegmund eine Breite.

Siegmund setzt sich tapfer zwar zu Wehr,

Doch dann erliegt er Wotans Speer.

Wotan ist vom Blute schon ganz rot,

Und so schlägt er Hunding auch gleich tot.

Die Walküren auf dem Felsenstein,

Reiten grade in den Tag hinein.

Da kommt zu seinen Wälsen,

Der Göttervater auf den Felsen.

Er rügt vor allem die Brünhilde

Und sagt: “Du kleine Wilde,

Das von gestern war nicht fein,

So wirst du ab jetzt menschlich sein!

Du wirst schlafen auf der Bahre,

Ganz viele lange Jahre,

Bis dass ein Held dich mal befreit.

Doch bis dahin ist noch sehr viel Zeit.”

Umgeben von viel Feuern,

Bewacht von Ungeheuern,

Schlief Brunhilde friedlich ein.

Siegfried wird es später sein,

Der die Dame freundlich weckt.

Womit er Wotan wieder neckt,

Der Wotan mag auch Siegfried nicht,

Doch dies ist dann ein anderes Gedicht.

(© by Dadalus Uggla, 2010)

aus ‘Amselwetter’ von Dadalus Uggla

Ugglas Waldbeerenritt

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Der Sommerxit

Dienstag, Juli 28th, 2015

Griechische Wetterverhältnisse

Verschworene Gesellschaft

Sonntag, Juli 26th, 2015

Verschworene Gesellschaft
Morgens um zehn in einem Nahverkehrszug unseres Vertrauens.
In einem Abteil zwei junge Mädchen, etwa fünfzehn Jahre, im mittlerweile üblichen Chic aufgestylt, changierend zwischen Clowns aus einem rumänischen Wanderzirkus und brasilianischem Transenstrich.
Die Kameras ihrer Smartphones als Spiegel benutzend, betreiben beide umfassende (wenn auch nutzlose) Gesichtskosmetik und Haarpflege.
Im Nebenabteil eine junge türkische Mutter im Kopftuch, gegenübersitzend ihr etwa fünfjähriger Sohn, der den beiden Mädchen wortlos und fasziniert zusieht.
Die Eine: (…) Schwörisch dir, wenn der Abdul die Jessica anfasst, schneidisch dem Hurensohn die Eier ab. Schwörisch dir!
Die Andere: Und isch mach die Jessica platt. Die hat mir schon den Serhat ausgespannt. Machisch die fertig, dass die die Beine nie mehr breit macht. Schwörisch dir auch!
Die Eine: Sagen wir denen aber erstmal nichts. Meine Schwester kriegt das alles raus. Schwörisch dir!
Die Andere: Schwörisch dir, muss ich jetzt erstmal auf Klo bei Mac Donalds.
Nachdem die beiden (Ver)schwörerinnen am Einkaufszentrum ausgestiegen waren, um sich mit Jessica und dem, des Hodenverlustes massiv gefährdeten Abdul zu treffen, wurde von jemandem ein erstaunlicher Gedanke geäußert.
Der kleine Junge: Boah’ waren die doof, Mama. Schwörisch dir.
Ende

(© by Dadalus Uggla, 2015)

Albert Mangelsdorff, (1928-2005)

Samstag, Juli 25th, 2015

Die neue Bildungsresistenz

Samstag, Juli 25th, 2015

Dummheit rächt sich. Immer.

(Dadalus Uggla, 2015)

Das neue Buch

Freitag, Juli 24th, 2015

Ab sofort als Paperback und eBook erhältlich!

In Herrn Ugglas gereimten Geschichten erfahren wir nicht nur Wissenswertes
über diebische Elstern, Stiere beim Proktologen oder depressive Hütehunde,
sondern wir werden auch genau angeleitet,

wie man sich beim Weltuntergang verhält,

einen Kuchen ordnungsgemäß vergiftet oder was passiert,

falls ein Außerirdischer mal auf einen städtischen Parkplatz kracht.
Ganz nebenbei werden wir

(zwar nicht ganz wissenschaftlich, dafür umso unterhaltsamer) aufgeklärt,

wie das nun wirklich alles mit Luther, der Walküre, dem Papst, Osama,
dem Mann im Mond und anderen wichtigen Persönlichkeiten war.
Wer sich für Heinz Erhardt, Robert Gernhardt oder Joachim Ringelnatz begeistern kann,

wird wahrscheinlich auch dieses Buch lieben.

‘Amwelwetter’
von Dadalus Uggla

Gute Fahrt!

Mittwoch, Juli 22nd, 2015

Car-Hacking

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