Archive for Januar, 2016

Die Wettererkenntnis

Samstag, Januar 30th, 2016

Horst Jankowski (1936-1998)

Samstag, Januar 30th, 2016

Stormy Thursday

Freitag, Januar 29th, 2016

Stormy Thursday
(Der Lehrer und ein Schüler aus der 5. Klasse)
Lehrer: Lenny*… Was ist den heute nur mit dir los? So kenne ich dich ja gar nicht!
Schüler: (ganz ernsthaft) Wissen Sie, wenn draußen so ein Sturm ist, bin ich drinnen immer völlig durch den Wind. Wenn man da Ruhe vor mir haben will, kann man mich eigentlich nur noch an die Wand klatschen.
Lehrer: Ja gut, ich mag den Sturm auch nicht. Aber können wir es nicht erst einmal im Guten probieren?
Schüler: Schon. Aber machen Sie sich da keine allzu großen Hoffnungen.
Lehrer: Aha. Ok.
Ende
P.S.: Die Unterrichtsstunde nahm dann doch noch ein völlig gewaltfreies Ende…
*Name geändert

(© by Dadalus Uggla, 2016)

Von Starken und Schwachen

Freitag, Januar 29th, 2016

Das schlimmste Übel, an dem die Welt leidet, ist nicht die Stärke der Bösen, sondern die Schwäche der Guten.

(Romain Rolland)

Crisis? What Crisis?

Mittwoch, Januar 27th, 2016

Crisis? What Crisis?
Nein, wir haben keine Flüchtlingskrise.
Wir haben eine Krise der Regierung, die (wohl zum ersten Male überhaupt) Politik im Sinne ihrer Bevölkerung und nicht im eigenen monetären und machtpolitischen oder dem Interesse der Wirtschaftslobbyisten gestalten muss und an dieser Aufgabe grandios scheitert.
Wir haben eine Krise der Sozialpolitik, bei der man plötzlich feststellt, dass die selbstverständliche und staatlich verordnete Armut, die großen und ständig wachsenden Teilen der Bevölkerung seit Jahren diskussionslos aufgezwungen wird, Flüchtlingen aus fremden Ländern möglicherweise nicht zuzumuten sei. Schließlich lässt sich mit nichts anderem ein Land trefflicher spalten, als dass man eine Armut gegen die andere ausspielt.
Wir haben eine Krise der Arbeitsmarktpolitik, die den Arbeitsmarkt seit der Erfindung der Agenda 2010 mit so vielen prekären Beschäftigungsverhältnissen ausgehöhlt hat, dass der berühmte Rubikon im größten europäischen Niedriglohnland schon vor der Zuwanderung des ersten Flüchtlings längst überschritten war.
Wir haben eine Krise der Bildungs-und-Kulturpolitik, bei der die Schüler und Studenten Bildungssysteme durchlaufen, die oftmals weder den Namen verdienen, noch sie auf das Berufsleben, geschweige denn auf eine akademische Laufbahn vorbereiten (könnten).
Man bräuchte keine Angst vor ‘fremden’ Kulturen zu haben, würde man nicht die eigene jahrhundertalte Kultur von Musik, Literatur, bildenden Künsten und Theatern aus ‘Kostengründen’ flächendeckend systematisch an die Wand fahren und durch Fußball-Großereignisse und ‘Massenverblödungsfernsehen’ ersetzen wollen. Anderenfalls hätte das Gros der Menschen dann nämlich immer noch dieses Mindestmaß an Bildung, um den Versuch ehrlicher Politik von rechtspopulistischer Demagogie unterscheiden zu können und die medialen Manipulationen zu durchschauen. Integration führt in erster Linie über Sprache und Kultur. Und wenn beides nur noch rudimentär gepflegt wird, bleibt jeder Versuch der Integration eine Illusion!
Wir haben eine Krise der Bürokratie, die sich immer mehr aufbläht und sich in endlosen Diskussionen über Zuständigkeiten, Kosten und Formulierungen verliert und dabei die Menschen in Not buchstäblich im Regen stehen lässt, um schlussendlich die Lösungen der Probleme mehr schlecht als recht, teilweise komplett überforderten aber dafür ehrenamtlichen Helfern zu überlassen. Im Gegenzug wird der öffentliche Dienst mit Polizei, Rettungsdiensten, Krankenhäusern, Schulen oder Kindergärten personell und finanziell an die Grenze der Existenz-und Belastungsfähigkeit gespart.
Last but not least, haben wir eine Krise der Außen-und Verteidigungspolitik.
So lange Deutschland, als einer der fünf größten Waffenexporteure dieser Welt, jede Woche Unmengen an Kriegsgerät in die Herkunftsländer der Flüchtlinge liefert und sich auch mit (nicht unerheblicher) Manpower daran beteiligt, einen Kontinent von Libyen bis nach Pakistan dem Boden gleich zumachen, wird man keinen einzigen Flüchtling dazu animieren können, wieder dahin zurück zukehren, was er einstmals sein Heimatland nannte.
Im Gegenteil! Die Anzahl der Flüchtlinge nach Europa wird sich exponential steigern und durch die Handlungsunfähigkeit der internationalen Politik auch Europa bis hin zu Bürger-und Verteilungskriegen destabilisieren.
Wenn es eine Krise gibt, dann ist es die humanitäre Krise unvorstellbaren Ausmaßes auf dem arabischen Kontinent, für welche die europäischen Regierungen zusammen mit der Interventionspolitik der USA eine ursächliche Mitverantwortung tragen.
Es ist eine moralische Krise, dass unsere Regierung bis zum heutigen Tage daran beteiligt ist, fremde Länder im Interesse von Wirtschaft und Militär in brennende Steinwüsten zu verwandeln. Und es ist heuchlerisch, Angst vor ‘Überfüllung’ zu schüren, ohne die Ursachen der Massenflucht und der Nichtbewältigung aller damit verbundenen Probleme zu benennen und einzudämmen.
Das ist die Krise, die man vielleicht wirklich als Flüchtlingskrise bezeichnen könnte.

(Dadalus Uggla, 2016)

Das Genie

Mittwoch, Januar 27th, 2016

Andere Welten

Montag, Januar 25th, 2016

Andere Welten
Jetzt erleben wir, was passiert, wenn fremde Horden in ein Land einfallen.
Allerdings tragen die Menschen die zu uns kommen nicht, wie es in ihren Herkunftsländern passiert, Uniformen, schusssichere Westen und Maschinenpistolen.
Sie überqueren unsere Grenze zu Fuß und nicht in Militärfahrzeugen.
Sie bringen auch keine Panzer, Lenkwaffen und Raketen mit, um unsere Städte, Häuser und Schulen zu bombardieren.
Ihre Drohnen attackieren auch keine unserer Hochzeitsgesellschaften oder Wochenmärkte, weil sie dort einen gesuchten Terroristen vermuten.
Sie okkupieren auch nicht unsere Industrieanlagen, Flugplätze oder Häfen, weil diese einen wirtschaftlichen und strategischen Nutzen für sie hätten.
Und sie zerschießen auch nicht unsere Kraftwerke und die Wasserversorgung oder werfen Napalm über den Feldern ab, um unseren Widerstand zu brechen.
Diese Horden kommen einfach nur, weil sie unsere Hilfe brauchen.

(Dadalus Uggla, 2016)

Der Umstrittene

Montag, Januar 25th, 2016

Der Fahndungserfolg

Mittwoch, Januar 20th, 2016

Ein Fluchtfahrzeug wurde schon sicher gestellt!

Schlimme Nachrichten

Dienstag, Januar 19th, 2016

Noch an einen wahrheitlichen Journalismus zu glauben, wäre der Ausdruck einer absolut naiven Rezeption. In Wirklichkeit werden den Medienkonsumenten nur noch vorgegebene Meinungen verkauft, die dann in etwas variierenden Interpretationen den jeweils unterschiedlichen politischen Interessen angepasst werden. Und leider lässt sich das nicht nur für die Berichterstattung über abgeschossene Flugzeuge oder andere Nachrichten verallgemeinern, sondern mittlerweile genauso für jedes kommerzielle Unterhaltungsformat.

(Dadalus Uggla, 2014)

Der große Irrtum

Montag, Januar 18th, 2016

Zuerst erfand Gott das Geld. Er hoffte damit den Menschen einen Wert zu schaffen.

Danach erfand Gott die Politik. Er dachte damit einen Regulativ für die unheilvollen Mächte des Geldes gefunden zu haben.

Beides hat sich als Irrtum heraus gestellt.

(Dadalus Uggla, 2011)

Das (Un)bild der Woche

Samstag, Januar 16th, 2016

16. Januar!

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