Archive for Juli, 2017

Kurzes Suchtgespräch

Montag, Juli 31st, 2017

Kurzes Suchtgespräch
Kollege: Ich trinke jetzt weniger.
Ich: Wie machst du das?
Kollege: Ich schlafe früh eine Stunde länger.
Ende

(Dadalus Uggla, 2011)

Nutzloses Autopolitikwissen

Montag, Juli 31st, 2017

Wer bei einem Verbrechen Schmiere steht, ist auch daran beteiligt.

(Dadalus Uggla, 2017)

Jeanne Moreau, (1928-2017)

Montag, Juli 31st, 2017

Kurzes Gespräch im Himmel

Samstag, Juli 29th, 2017

Kurzes Gespräch im Himmel
Noah: Warum machst du das schon wieder?
Gott: Weil es solchen Spaß macht.
Noah: Aber die meisten Leute haben gerade Urlaub!
Gott: Deswegen haben sie ja jetzt Zeit, eine Arche zu bauen.
Noah: Aha.
Ende.

(Dadalus Uggla, 2017)

Die Drumcomputerspinne

Freitag, Juli 28th, 2017

Die Spinne
Die Spinne saß auf einem Instrument,
Das man als Drumcomputer kennt.
Sie schlief mit leicht gesenktem Kopf,
Ein Stündchen auf dem Knopf.
Und als der Drumcomputer dann,
Mit seinem Trommelklang begann,
Hat sie das gar nicht groß gestört,
Weil eine Spinne ja nichts hört.

(Dadalus Uggla, 2017)

Uggla spielt B.A.C.H.

Freitag, Juli 28th, 2017

Nutzloses Lobbywissen

Freitag, Juli 28th, 2017

Wer keine Lobby hat, für den wird auch keine Politik gemacht.

(Dadalus Uggla, 2017)

Teutanische Jobcenterberichte

Freitag, Juli 28th, 2017

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Außer man ist arbeitslos.

(Dadalus Uggla, 2017)

Im Namen des Wahnsinns

Freitag, Juli 28th, 2017

Das Einzige was Politik und Wirtschaft in ihrer moralischen Verkommenheit noch übertrifft, ist die Justiz.

(Dadalus Uggla, 2012)

Nutzloses Armutswissen

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Es ist im Prinzip ganz simpel:
Eine Regierung die weiß, dass sie ihrem Volk praktisch widerstandslos das letzte Hemd ausziehen kann, solange sie nur ein paar Fußballspiele als Entschädigung anbietet, wird ihrem Volk auch das letzte Hemd ausziehen und ein paar Fußballspiele als Entschädigung anbieten.

(Dadalus Uggla, 2017)

Neues vom Regen

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Es sommert weiter.

Die Walküre

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Die Walküre

(für Richard Wagner)

Siegmund läuft durch düstern Wald.

Es ist schon dunkel und sehr kalt.

Auf der Lichtung trifft der Lütte,

Dann auf Hundings kleine Hütte.

Hunding lebt dort nicht alleine,

Sieglinde heißt des Hundings Kleine.

Siegmund hat sich gleich vergückt,

Was den Hunding nicht entzückt.

Und so spricht der Hausherr wild:

“Diese Nacht bin ich noch mild

Und du kannst schlafen heute hier,

Doch morgen dann erschlag ich dich, wie ein wildes Tier!”

Sieglinde mag den Siegmund sehr,

(Sie nennt ihn jetzt schon “Kuschelbär”!)

So zeigt ihm Hundings Fesche,

Nebenan mal eine Esche.

Dort im Stamm, da steckt ein Schwert,

Für einen Kampf ist das viel wert.

Der Siegmund zieht das Schwert heraus

Und ruft: “Nun schläft ein Held im Haus!”

Der Held macht unter einer Linde,

Des Hundings Frau Sieglinde,

Ganz nebenbei mal noch ein Kinde.

Und so paart in Hundings Nest,

Ein Zwillingspaar sich zum Inzest.

Denn sie wissen nicht, was sie da tun,

Als sie liebend in einander ruh’n:

Siegmund und Sieglinder,

Sind beide Wotans Kinder!

Wotan führt mit der Brünhilde,

Einer andern Tochter was im Schilde:

Um beim Kampf an diesem Morgen,

Den Siegmund zu ermorden,

Soll die Stärkste der Walküren,

Hundings Schwerthand trefflich führen.

Doch Brünhilde macht dem Wotan sehr,

Sein Götterleben schwer.

Sie sagt: “Ich bleibe heut im Bett,

Den Siegmund find’ ich nämlich nett!”

Am Morgen in der Früh,

Schlägt man sich (rum) in großer Müh,

Doch Wotan ist auf Hundings Seite,

Und verpasst dem Siegmund eine Breite.

Siegmund setzt sich tapfer zwar zu Wehr,

Doch dann erliegt er Wotans Speer.

Wotan ist vom Blute schon ganz rot,

Und so schlägt er Hunding auch gleich tot.

Die Walküren auf dem Felsenstein,

Reiten grade in den Tag hinein.

Da kommt zu seinen Wälsen,

Der Göttervater auf den Felsen.

Er rügt vor allem die Brünhilde

Und sagt: “Du kleine Wilde,

Das von gestern war nicht fein,

So wirst du ab jetzt menschlich sein!

Du wirst schlafen auf der Bahre,

Ganz viele lange Jahre,

Bis dass ein Held dich mal befreit.

Doch bis dahin ist noch sehr viel Zeit.”

Umgeben von viel Feuern,

Bewacht von Ungeheuern,

Schlief Brunhilde friedlich ein.

Siegfried wird es später sein,

Der die Dame freundlich weckt.

Womit er Wotan wieder neckt,

Der Wotan mag auch Siegfried nicht,

Doch dies ist dann ein anderes Gedicht.

(© by Dadalus Uggla, 2010)

aus ‘Amselwetter’ von Dadalus Uggla

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